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die Stiftung-Auswege

 

 

 

 

 

Hallo Welt!

Nachdem ich wegen meinen Schulterschmerzen ab Januar 2017  wieder angefangen habe Schmerzmittel zu nehmen, spürte ich jedoch nach recht kurzer Zeit eine Nebenwirkung. Ich nahm Jahrelang Ibuprofen 800mg 2x täglich, bis ich sie für über ein Jahr absetzten konnte.

Durch die Schulter jedoch fing ich wieder damit an und bekam plötzlich eine stark juckende Haut. Es juckte auf dem Kopf, an den Beckenknochen und intensiv an den Fußknöcheln. So stark, dass ich mich blutig kratzte. Ich wurde fast wahnsinnig.

Schmerzen sind Scheiße. Aber wenn es dabei noch juckt ist das für mich die Hölle!

Es dauerte Wochen, bis ich den Impuls bekam, dass es an der Arznei liegen könnte (für manche Eingebungen brauche ich anscheinend etwas länger...)

Also wechselte ich zum Schmerzmittel Naproxen AL 500. Und siehe da! Das massive Jucken wurde weniger.

Und trotzdem brauchte ich noch jeden Tag dieses Schmerzmittel. Die Angst begleitete mich täglich, dass ich auch dieses Mittel irgendwann nicht mehr vertragen würde. Ich fühlte mich wie ein See in den Müll gekippt wird;  es ist nur eine Frage der Zeit bis der See kippt.

Und was dann?!

 

Dann hörte ich von einer Bekannte von dieser Stiftung. Sie nennt sich "Camp" und deren  Motto ist "therapeutischer Ausweg für chronisch Kranke". Es findet 3 mal im Jahr für 9 Tage in einer Art Herberge statt. Mit dabei sind bis zu 10 Heiler, Therapeuten, Heilpraktiker, Ärzte. Und ich als einer von mehreren Patienten kann 2 x am Tag zu einem dieser Behandler gehen.

Die Behandlung kann Klangschalenmeditation beinhalten, WatSu (Wasser Shiatsu), Fußzonenreflexmassage, Energiebehandlung und noch vieles, vieles wunderbare mehr. Ich kann gar nicht alles beschreiben was es noch alles gibt.

Schaut einfach auf die Seite dieser Stiftung (www.stiftung-auswege.de, oder oben die Überschrift anklicken)

 

Aber weshalb war für mich dieser Aufenthalt so wertvoll?

 

Seit dem ersten Tag in dieser Einrichtung brauche ich kein Schmerzmittel mehr.

Bevor ich ankam nahm ich jeden Tag Naproxen. Und kaum war ich im Camp hatte ich keine Schmerzen mehr in meiner Schulter.

Als ob ein Hebel umgelegt wurde. Einfach so! Zack! Aus und vorbei! Keine Schmerzmittel mehr.

Was genau die Ursache hierfür  war, kann ich nicht wirklich nennen.

Aber irgendetwas ist da geschehen.

Und das ist richtig gut!

 


Dankbarkeit

Hallo Welt!

Als ich im Januar 2017 meine seit Wochen schmerzende Schulter röntgen lies, sagte mein Orthopäde, dass ich "wieder" ein neues Gelenk bräuchte. Die Schulter ist stark arthrotisch, die Bizepssehen gerissen und die Rotatorenmanschette ist auch angegriffen.

Als ob ich nicht schon genug neue Gelenke hätte. Ich mutiere zum Titan- Cyborg.

Diese Nachricht stürzte mich in ein tiefes Tief. Sehr tiefes Tief! Ich hatte keine Lust mehr of Op´s, lange Krankenhausaufenthalte, stationäre Reha´s, Erneuerungen. Wie sollte ich mit dieser Info umgehen. Es dauerte eine Weile, bis ich aber dann doch irgendwie eine Art Frieden in mir spürte. Frieden mit allem was kommt. Mein Leitspruch in diesser Zeit war: " Ich habe nichts gegen das was geschieht". Irgendwie fing ich an, diesen Satz zu verstehen. Natürlich "heilt" dieser Satz nicht. Aber er lehrte mich, alles anzunehmen, was kommt. Frei nach dem Motto: Ich bin glücklich wenn es regnet....denn wenn ich unglücklich bin regnet es trotzdem. Das heißt aber nicht, dass ich nicht alles versuchte um mein Schultergelenk zu "retten". Ich nahm knorpelaufbauende Präparate ein (welche siehst du unter NATÜRLICHE MEDIZIN), entzündunghemmende Naturheilmittel und natürlich bewegte ich mich regelmäßig an der frischen Luft. Parallel hatte ich einen Aufenthalt in der Heilfastenklinik Buchinger- Wilhelmi in Überlingen und war in einem wunderbaren Camp, welches sich Stiftung-Auswege nennt. Als ich dann im Oktober 2017 wieder zum Orthopäden ging, sagte er mir, dass es reicht die Beizepssehen anzunähen, die Rotatorenmanschette zu rekonstruieren und das Gelenk ein wenig zu glätten. Gesagt getan. 2 Tage Krankenhausaufenthalt, 4 Wochen ampulante Reha, weiterführende Krankengymnastik. Aber KEIN neues Gelenk! Auf dem Foto sehr ihr noch schwach meine schöne 3 Monate alte Narbe an der Schulter. Ich weiß nicht was wirklich geholfen hat. Aber auf jeden Fall bin ich Dankbar, dass ich in  ein Vertrauen kam, dass alles was kommt schon seine Richtigkeit hat.