Wie Innen so Außen?

Hallo Welt!

Ich schreibe hier mal wieder, seit langem. Es geht um ein Thema, welches vielleicht viele kennen, damit durch sind, mitten drin sind, oder noch nicht wissen ob sie mitten drin sind:

 

-Depression-

 

Uj.....das böse, negativ belastete Wort!

 

Ich dachte auch, dass ich seit Wochen Depressionen habe. 

Vielleicht ist es für viele auch "nur" eine Definitionsfrage. 

Früher hieß das auch Melancholie.

Man fühlt sich traurig, es überkommen einen negative Gedanken, man ist antriebslos, hoffnungslos.

 

Leute, wir machen hier gerade ein sehr seltsame Zeit durch. Das erkennt glaube ich jeder. Und die Medien unterstützen uns nicht immer dabei, in unserer Mitte zu bleiben.

"Probleme" im Leben von uns Menschen gab es schon immer. Aber in der heutigen Zeit sieht man TV Stars. Die sind schön, ewig jung, gesund, reich. 

In den Nachrichten sieht man Bilder von Kriegen, Tod, Misshandlungen. Und wir vergleichen unser Leben stets damit. Bewusst oder unbewusst. Aber stets meinen wir, dass es es nicht ok ist, wie unser Leben gerade ist. Es könnte schlechter sein, aber oft denken wir, es müsste doch viel besser sein. 

 

Was ist unser Sinn im gegenwärtigen Moment?

 

Die traurigen Gedanken welche mich oft schlagartig überkamen, konnte ich zum Teil schwer benennen. Wo kamen sie wirklich her. Und da knüpfe ich wieder an den Zustand "der aktuell seltsamen Zeit" an. Wir sollten nicht vergessen, dass ein Wandel im Gange ist.

Und ich denke eher, dass diese Dünnhäutigkeit ( was für ein Wort ;-)) ,in meinem Fall, ein NEU-JUSTIEREN meiner Energie ist.

 

Ich war am Sonntag als Besucher in einem Hallenflohmarkt. Nach 20 Minuten jedoch stand ich schlagartig gefühlt neben mir, war leer, hatte Tränen in den Augen und eine tiefe Trauer überkam mich.

Aha, ein Depressionsanflug!

 

Wirklich?

 

Vielleicht war es auch nur aufgrund meiner Dünnhäutigkeit ein aufnehmen der umliegenden seltsamen Energie. Denn der Flohmarkt hatte eine seltsame Stimmung. Ich ignorierte sie zuerst. Aber aufgrund meiner neu entdeckten Sensibilität spürte ich nach 20 Minuten dieses Energielevel. Es saugte mich förmlich leer.

 

- Vielleicht ist also "Dünnhäutig sein" nur eine Sensibilität

- Vielleicht ist eine plötzlich überkommende Trauer "nur" ein Zeichen, dass ich mich wieder auf das besinne, was ich HABE, und mich nicht fokussiere auf das was ich NICHT habe.

- Vielleicht ist eine Depression ja "nur" ein Gemütszustand. Aber nicht die Wirklichkeit.

- Vielleicht ist die Hoffnungslosigkeit ja "nur" ein Hinweis, da hinzusehen, wovor man sich wirklich fürchtet.

 

Und dann haben wir drei Wahlmöglichkeiten:

1. wir verändern den Zustand

2. wir akzeptieren den Zustand

3. wir lieben den Zustand

 

Für mich erkenne ich mehr und mehr, dass alles nach dem Gesetzt: Wie Innen so Außen  funktioniert.

 

Die Welt "da Draußen" ist gerade im Wandel, sie ist sensibel, voller Angst, in Sorge, im Umbruch.

 

Vielleicht spiegelt sich das in mir wider.

Vielleicht habe ich also keine Depression.

Vielleicht ist das nur meine mitfühlende Reaktion auf die Umgebung.

 

Vielleicht bin ich im Wandel in eine neue Zeit.

Vielleicht bin ich genau richtig wie und wo ich bin.

 

 

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