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Kurkuma, besser als Schmerzmittel?

Seit mehr als 4000 Jahren ist die Verwendung von Kurkuma in Indien belegt und sie wird bis heute in großen Mengen dort angebaut. Die Ingwer-ähnliche Knolle ist ein wertvolles Mittel in der Naturheilmedizin.

 

Viele kennen Kurkuma als Pulver aus dem Bioladen oder aber auch als Kapseln zum Einnehmen. In dem Zusammenhang hört man immer wieder, dass Kurkuma mit Pfeffer (Piperin) eingenommen werden soll, aufgrund der Bioverfügbarkeit. Aber was bedeutet das? Bioverfügbarkeit ist eine Messgröße dafür, wie schnell und in welchem Umfang ein Arzneimittel resorbiert, und am Wirkort zur Verfügung steht.

 

Es gibt aber auch mittlerweile den Begriff: liposomale oder micellierte Kapseln.

Beide Methoden sorgen dafür, dass der Wirkstoff tiefer in die Zellen eindringt.

Wenn es um die Bioverfügbarkeit von Curcumin geht, ist der Micellierter, kolloidaler Kurkuma-Extrakt eine starke Alternative.

 

In einer Studie zur Bioverfügbarkeit von Curcumin (Curcumin ist ein sekundärer Pflanzenstoff von Kurkuma), erwies sich das micellierte Curcumin als die effektivste Darreichungsform. Kurz nach der Einnahme konnte 453 mal mehr Curcumin im Blut nachgewiesen werden, als bei der Einnahme von reinem Kurkuma. Im 24-Stunden-Schnitt war es immer noch 185 mal mehr, die über die Blutbahn an die Körperzellen gelangten. Außerdem gilt das micellierte Curcumin als besonders verträglich.

Kurkuma ist das natürliche Äquivalent zu Ibuprofen, ohne Nebenwirkungen. Kurkuma wirkt also entzündungshemmend, kann mein Magen-Darm Beschwerden eingesetzt werden, es wirkt anti-kazerogen und kann bei neurodegenerativen Erkrankungen eine Linderung bewirken.

 

Kurkuma ist schmerzlindernd bei Gelenkentzündungen und wirksamer als NSAR oder gleich wirksam, und das nahezu ohne Nebenwirkungen.

Ein Versuch ist es also wert Kurkuma als Leber entgiftenden Trunk einzunehmen, oder einen , micellierten Kurkuma-Extrakt.

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